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KIS-Vergleich

Klinikinformationssysteme (KIS) im Vergleich - Spitalsoftware 2026

Die Wahl des richtigen KIS ist von zentraler Bedeutung. Erfahren Sie welche Kriterien bei der Auswahl unbedingt berücksichtigen sollten und finden Sie in unserem Vergleich das am besten passende Klinikinformationssystem für Ihr Spital oder Ihre Klinik.

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  • Erstberatung kostenlos
  • aus der Schweiz

Das Klinikinformationssystem (KIS) bildet das zentrale Nervensystem jedes Spitals und jeder Klinik. Als essenzielle Spitalsoftware unterstützt es das medizinische Personal bei der digitalen Dokumentation, Verwaltung und Kommunikation.

Auf dieser Seite präsentieren wir die führenden KIS-Lösungen für das Jahr 2026 in der Schweiz, Deutschland und Österreich und zeigen auf, wodurch sich die einzelnen Systeme unterscheiden.

34 Systeme passen

  • KISIM (CISTEC AG)

    KISIM ist ein in der Schweiz weit verbreitetes Krankenhaus-Informationssystem (KIS). Es bietet eine umfassende Plattform zur Verwaltung von Patientendaten, Arbeitsprozessen und administrativen Aufgaben in medizinischen Einrichtungen. Mit Modulen für Patientenaufnahme, Behandlungsplanung, Dokumentation, Abrechnung und Berichterstellung unterstützt KISIM die effiziente Organisation und Digitalisierung von klinischen Prozessen. Das System zeichnet sich durch seine Anpassungsfähigkeit und Benutzerfreundlichkeit aus. Kürzlich wurde es als die benutzerfreundlichste Lösung für den Schweizer Markt ausgezeichnet.

    5.0/ 5

    basierend auf 1 Bewertung

    Screenshot KISIM (CISTEC AG)
    • Schweiz
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    Kundenbewertungen

    • G 2025-09-18

      Google Zusammenfassung (Stand 9/25): Die Rezensionen zu Kisim vermitteln insgesamt einen sehr positiven Eindruck. Besonders hervorgehoben werden die einfache Nutzung im Unternehmensumfeld, die Schweizer Herkunft der Software und der Vergleich, dass sie sogar besser als internationale Lösungen wie Epic sei. Insgesamt wird Kisim als zuverlässiges und überzeugendes System wahrgenommen.

  • MedCubes+ (MedCubes GmbH )

    MedCubes+ ist sowohl ein Klinikinformationssystem (KIS) als auch ein Praxisinformationssystem (PIS). Es bietet eine Plattform zur Verwaltung von Patientendaten, Terminplanung, Abrechnung und Dokumentation. Die Software ermöglicht es medizinischen Fachkräften, effizienter zu arbeiten, indem sie den Zugriff auf wichtige Informationen erleichtert und administrative Aufgaben automatisiert. MedCubes+ unterstützt zudem die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen und verbessert die Kommunikation zwischen Ärzten, Patienten und anderen Gesundheitsdienstleistern. Durch benutzerfreundliche Oberflächen und flexible Anpassungsmöglichkeiten ist die Software sowohl für kleine Praxen als auch für größere medizinische Einrichtungen geeignet.

    3.0/ 5

    basierend auf 1 Bewertung

    Screenshot MedCubes+ (MedCubes GmbH )
    • Schweiz
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    Kundenbewertungen

    • M 2025-06-07

      Medcubes deckt alle notwendigen Funktionen ab. Ich bin damit zufrieden.

  • Avedis (K.I.S. Krankenhaus Informations Systeme GmbH)

    Avedis ist ein umfassendes Krankenhausinformationssystem der K.I.S. GmbH aus Wien, das alle Krankenhasprozesse von der Aufnahme bis zur Entlassung digital abbildet. Das System umfasst elektronische Patientenakten, Pflegedokumentation basierend auf internationaler ICNP®-Terminologie sowie vollständig integrierte Module für Medizin, Pflege und Administration. Eine Besonderheit ist die Spezialisierung auf Psychiatrie und Forensik mit multiprofessioneller Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Psychologen, Therapeuten und Pflege. Ergänzt wird das System durch umfangreiche Controlling-Funktionen mit Deckungsbeitragsrechnungen und standardisierten Auswertungen für optimierte Krankenhausverwaltung.

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    Screenshot Avedis (K.I.S. Krankenhaus Informations Systeme GmbH)
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  • Avelios (Avelios Medical)

    Avelios Medical ist ein Münchner Startup aus dem Jahr 2020, das ein vollständig neu entwickeltes Krankenhausinformationssystem der nächsten Generation anbietet. Die modulare Microservices-Plattform erfasst Patientendaten vollständig strukturiert und ermöglicht dadurch datengetriebene Medizin, Künstliche Intelligenz und Automatisierung administrativer Abläufe. Das System deckt den kompletten KIS-Umfang ab – von Behandlungsdokumentation über Verwaltung bis zum Patientenportal – und orientiert sich an den tatsächlichen Arbeitsweisen von Ärzten und Pflegekräften. Führende Kliniken wie die LMU München, Medizinische Hochschule Hannover und die Sana-Kliniken setzen bereits auf die Software, die durch höchste Datenschutzstandards und flexible Implementierungsmöglichkeiten punktet. 2025 sicherte sich das Unternehmen 30 Millionen Euro von Sequoia Capital in einer der größten Series-A-Runden im Bereich Digital Health.

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    Screenshot Avelios (Avelios Medical)
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  • Carefolio (Tecost AG)

    Carefolio von Tecost ist ein mehrsprachiges klinisches Informationssystem der Schweizer Firma Tecost AG aus Fribourg, die 1997 gegründet wurde und über 70 Mitarbeiter beschäftigt. Das System basiert auf einer Multi-Tenant-Architektur mit n-Tiers-Struktur und bietet einen stabilen Zentralkern sowie modulare Tools für die individuellen Bedürfnisse verschiedener Gesundheitseinrichtungen. Carefolio zeichnet sich durch benutzerfreundliche Navigation mit rollenbasiertem Zugriff aus und hebt die Abhängigkeit zwischen administrativen Aufenthalten und medizinisch-pflegerischer Betreuung auf, wodurch alle klinischen Daten fragmentierungsfrei verfügbar sind. Die Software-Suite richtet sich an verschiedene Marktsegmente wie Akutspitäler, Rehabilitationskliniken, psychiatrische Kliniken, Langzeitpflegeeinrichtungen und Spitex-Organisationen und kommuniziert mit Drittsystemen über HL7, SOAP-Webservices und Datagates. Tecost bietet seit 2003 SaaS-Dienstleistungen mit über 99,5% Verfügbarkeit und hat sich als führender Anbieter für innovative Software-Lösungen im Schweizer Gesundheitsmarkt etabliert.

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    Screenshot Carefolio (Tecost AG)
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  • CGM Clinical (CompuGroup Medical Schweiz AG)

    CGM CLINICAL ist ein zukunftsweisendes, cloudbasiertes Krankenhausinformationssystem der CompuGroup Medical SE & Co. KGaA, einem der führenden internationalen eHealth-Unternehmen mit Hauptsitz in Koblenz, Deutschland. Das System basiert auf der offenen G3-Technologie mit modularem Aufbau, ermöglicht eine nahtlose Integration in bestehende KIS-Umgebungen und unterstützt den gesamten klinischen Workflow von der Patientenaufnahme über OP-Planung und -Dokumentation bis zur Entlassung. CGM CLINICAL kombiniert klinische und administrative Funktionen mit Multi-Ressourcenplanung für Personal, Räume und Material, bietet prozessorientierte Arbeitsabläufe mit mobilen Funktionalitäten für Tablets und Smartphones sowie die Integration von CGM CLINICAL RCM für Patientenmanagement und Abrechnung. Die CompuGroup Medical Schweiz AG mit Sitz in Bern ist Marktführer in der Schweiz mit rund 25% Marktanteil bei Akutspitälern und 54 Mitarbeitern, wobei das System über 250 deutsche Krankenhäuser sowie zahlreiche Schweizer Kliniken bedient. Die Lösung setzt auf internationale Standardtechnologien mit Java-Schwerpunkt, hybrid-strategie für verschiedene Client-Typen und ermöglicht durch seine modulare Architektur eine evolutionäre Weiterentwicklung ohne kompletten Systemwechsel.

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    Screenshot CGM Clinical (CompuGroup Medical Schweiz AG)
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  • CGM medico (CompuGroup Medical Schweiz AG)

    CGM MEDICO ist ein umfassendes, integriertes Krankenhausinformationssystem (KIS) der CompuGroup Medical (CGM). Es unterstützt Kliniken in medizinischen, pflegerischen und administrativen Bereichen, indem es eine zentrale Plattform für die Patientenverwaltung, medizinische Dokumentation und Abrechnung bietet. Mit einem breiten Funktionsumfang und der Möglichkeit zur Anbindung von Drittsystemen ermöglicht CGM MEDICO eine effiziente Gestaltung klinischer Abläufe und fördert die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Berufsgruppen.

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    Screenshot CGM medico (CompuGroup Medical Schweiz AG)
    • Deutschland
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  • ClevEHR (Kheops Technologies)

    ClevEHR ist eine 100% webbasierte elektronische Patientenakte und Krankenhausinformationssystem der Schweizer Firma Kheops Technologies aus Genf, die 2002 gegründet wurde und über 20 Jahre Erfahrung in der medizinischen Software-Entwicklung verfügt. Das System zentralisiert alle Patientendaten und bietet umfassende Funktionen für Gesundheitseinrichtungen jeder Größe, von der Patientenfluss-Verwaltung über medizinische und pflegerische Dokumentation bis zur Verwaltung technischer Plattformen wie Operationssaal, Bettenmanagement und Notaufnahme. ClevEHR entspricht internationalen Interoperabilitätsstandards (FHIR, HL7, H'XML) und ist ISO 9001 sowie ISO 13485 zertifiziert. Mit über 5.500 täglichen Nutzern in der Schweiz bietet das modulare System erweiterte Rechteverwaltung, vollständige Rückverfolgbarkeit und kann sowohl als lokale Installation als auch als SaaS-Lösung mit Servern in der Schweiz betrieben werden.

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    Screenshot ClevEHR (Kheops Technologies)
    • Schweiz
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  • clinicenter (KCC - Krammer Clinic Consulting GmbH)

    CliniCenter ist das Krankenhausinformationssystem der KCC - Krammer Clinic Consulting GmbH aus Scheibbs, Österreich, das sich auf die Dokumentation krankenhausspezifischer Prozesse und Abläufe spezialisiert hat. Das modular aufgebaute System unterstützt den prozessorientierten und ganzheitlichen Ablauf im Krankenhaus von der Aufnahme bis zur Abrechnung und gliedert sich in mehrere optimal vernetzte Programmkomponenten: CareDok für die komplette Pflegedokumentation (Assessment, Pflegeplanung, Durchführung, Evaluierung), MedDok mit elektronischer Fieberkurve und integrierter Medikation für stationäre medizinische Prozesse, CaseDok für die vollständige Ambulanzdokumentation, Stationsmonitor für administrative Stationsaufgaben und Befundschreibung mit digitalem Diktat für ELGA-konforme Entlassungsbriefe. Das System wird auch als Cloud-Lösung in Kooperation mit T-Systems angeboten und verfügt über LKFcc-Codierung mit komfortablen Suchfunktionen und direkter KIS-Anbindung, womit es als Informations- und Kommunikationsbasis für alle am Krankenhausprozess beteiligten Mitarbeiter dient.

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    Screenshot clinicenter (KCC - Krammer Clinic Consulting GmbH)
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  • Clinixx (AMC Advanced Medical Communication Holding GmbH)

    CLINIXX ist ein vollumfänglich webbasiertes Krankenhausinformationssystem der AMC Holding GmbH aus Hamburg, das bereits 2003 als Pionier in der deutschen KIS-Landschaft entwickelt wurde. Als bundesweit einziges webbasiertes System dieser Funktionalität läuft CLINIXX vollständig im Browser und kann daher auf jedem Betriebssystem und Gerät eingesetzt werden, sowohl lokal als auch in der Cloud. Das modulare System deckt alle Bereiche von der Patientenaufnahme über Stationsarbeitsplätze, medizinische Dokumentation und Pflege bis zur Abrechnung ab und ermöglicht eine nahtlose Integration von Partnersystemen nach dem Best-of-Breed-Prinzip durch den Verband United Web Solutions. CLINIXX bietet höchste Interoperabilität, ist als eines der ersten deutschen KIS-Systeme ISIK-zertifiziert und positioniert sich als moderne Alternative zu abgekündigten Systemen wie SAP IS-H, mit bereits erfolgreich durchgeführten Umstellungsprojekten und Cloud-Implementierungen.

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    Screenshot Clinixx (AMC Advanced Medical Communication Holding GmbH)
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  • Cosymed (BYteWare GmbH)

    COSYMED der BYteWare GmbH ist ein modulares KIS für Fach- und Rehakliniken sowie Belegkrankenhäuser im DACH-Raum. Es deckt Patientenverwaltung, Abrechnung, OP- und Therapieplanung, Dokumentenmanagement und Belegarztprozesse ab. ISiK-Zertifizierung, TI-Anbindung und Schnittstellen zu Labor, Archiv oder Spracherkennung sind integriert. Besonders geeignet ist es für kleine und mittelgroße Einrichtungen, die flexible Module statt schwerfälliger Großsysteme benötigen.

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    Screenshot Cosymed (BYteWare GmbH)
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  • Dedalus HealthCare

    ORBIS ist ein führendes Krankenhausinformationssystem (KIS), das klinische, administrative und Managementprozesse in Gesundheitseinrichtungen integriert. Es bietet eine umfassende Patientenverwaltung, effiziente Arbeitsabläufe und eine moderne, benutzerfreundliche Plattform. Mit der neuen Generation ORBIS U setzt es auf Cloud-Fähigkeit und verbesserte Vernetzung, was es zu einer zukunftssicheren Lösung für Kliniken macht.

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    Screenshot Dedalus HealthCare
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  • DPI+ ()

    DPI+ ist eine Schweizer Eigenentwicklung der Hôpitaux Universitaires de Genève (HUG) und des Hôpital du Valais (HVS), die im Mai 2024 als erste gemeinsame Krankenhausinformationssystem-Entwicklung zweier grosser Schweizer Spitäler gestartet wurde. Das System basiert auf dem seit 30 Jahren intern entwickelten DPI (Dossier Patient Intégré) der HUG, das als qualitativ hochwertig und innovativ auf dem Niveau der besten Marktprodukte bewertet wurde, und ersetzt das in die Jahre gekommene Standardsystem des HVS, das seit 2001 im Einsatz war. Die Eigenentwicklung verfolgt strategische Ziele wie Unabhängigkeit von privaten Softwareanbietern, garantierte wirtschaftliche Kontinuität, verstärkte Datensicherheit durch vollständige Kontrolle über das klinische Informationssystem sowie die Vermeidung von Risiken durch ausländische Datenspeicherung. DPI+ wird als interoperable, mehrsprachige Lösung konzipiert, die flexible Anpassung an spezifische Bedürfnisse beider Institutionen ermöglicht, wobei jedes Krankenhaus seine Daten auf eigenen Servern hostet und die Sicherheit seines Systems eigenständig garantiert, während gemeinsame Entwickler-Teams die Wartung und Weiterentwicklung gewährleisten. Die Implementierung im HVS erfordert mehrere Jahre Vorbereitungszeit, wobei beide Spitäler das System co-entwickeln, co-gouvernieren und co-finanzieren.

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    Screenshot DPI+ ()
    • Schweiz
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  • Ebody (Humanomed IT Solutions GmbH)

    Ebody ist ein webbasiertes Krankenhausinformationssystem aus Österreich, das Medizin, Pflege, Verwaltung und Therapie in Gesundheitseinrichtungen effizient vernetzt. Es bietet Lösungen für digitale Patientenakten, Pflegeprozesse, administrative Aufgaben und Therapieverwaltung. Entwickelt von Humanomed IT Solutions, ist ebody eine moderne Alternative zu SAP IS-H, dessen Wartung bis spätestens 2030 eingestellt wird.

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    Screenshot Ebody (Humanomed IT Solutions GmbH)
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  • Epic (Epic Systems Corporation)

    EPIC KIS (Klinikinformationssystem) ist eine US-amerikanische Softwarelösung für das Gesundheitswesen, die die Verwaltung von klinischen Prozessen und Patientendaten unterstützt. Es bietet umfassende Funktionen für die elektronische Patientenakte, Terminplanung, Medikationsverwaltung und Kommunikation zwischen medizinischen Fachkräften. EPIC ist darauf ausgelegt, Arbeitsabläufe zu optimieren, medizinische Fehler zu minimieren und die Patientenversorgung durch zentralisierten Zugriff auf Informationen zu verbessern. Das System wird in Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen weltweit eingesetzt und zeichnet sich durch hohe Anpassungsfähigkeit und Interoperabilität mit anderen Systemen aus. Der Einsatz von EPIC KIS in der Schweiz ist jedoch mit erheblichen Herausforderungen verbunden. Das Nationale Testinstitut für Cybersicherheit hat gravierende Sicherheitslücken im System identifiziert, was bei der Verarbeitung sensibler Patientendaten besonders problematisch ist. Zusätzlich gestaltet sich die Implementierung äusserst komplex und aufwendig, während internationale Erfahrungen zeigen, dass das System in anderen Ländern zu heftigen Protesten des Spitalpersonals geführt hat. Trotz dieser Schwierigkeiten haben bereits mehrere Schweizer Institutionen wie die Insel Gruppe und das Kantonsspital Luzern EPIC eingeführt. Die Cybersicherheitsrisiken und Datenschutzbedenken im Zusammenhang mit diesem amerikanischen Anbieter bleiben jedoch ein zentrales Problem für den sicheren Umgang mit Patientendaten in der Schweiz.

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    Screenshot Epic (Epic Systems Corporation)
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  • IFU (Institut für Unternehmensforschung OR GmbH)

    Das IFU Institut für Unternehmensforschung OR GmbH aus Nürnberg bietet ein modulares KIS für Kliniken, Reha- und Pflegeeinrichtungen. Grundlage ist eine zentrale SQL-Datenbank mit flexiblen Modulen für Patientenverwaltung, Abrechnung, Dokumentation und Controlling. Schnittstellen wie HL7 ermöglichen die Anbindung externer Systeme, zusätzlich stehen Tools für Formulare, Berichte und individuelle Anpassungen bereit. Das System ist skalierbar von kleineren Häusern bis zu großen Kliniken mit mehreren hundert Betten.

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    Screenshot IFU (Institut für Unternehmensforschung OR GmbH)
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  • iMedOne (Deutsche Telekom Healthcare and Security Solutions GmbH)

    iMedOne® ist ein Krankenhausinformationssystem (KIS) der Telekom Healthcare Solutions, das medizinische, pflegerische und administrative Prozesse integriert. Es bietet Funktionen wie Patientenmanagement, Pflegedokumentation, Abrechnung und ein Patientenportal. Mit mobilen Anwendungen ermöglicht es flexibles Arbeiten und unterstützt die Anbindung an die Telematikinfrastruktur. iMedOne® wird in über 240 Einrichtungen eingesetzt.

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    Screenshot iMedOne (Deutsche Telekom Healthcare and Security Solutions GmbH)
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  • inesKIS (ines Schweiz GmbH)

    Das inesKIS wird von zahlreichen Schweizer Gesundheitseinrichtungen genutzt, darunter Akutspitäler wie das Kantonsspital Obwalden, Psychiatrien wie die Luzerner Psychiatrie und Rehakliniken wie die Rehaklinik Bellikon. Es unterstützt Kliniken und Spitäler bei der Optimierung ihrer klinischen und administrativen Prozesse, indem es umfassende Funktionen für die Patientenverwaltung und Dokumentation bietet.

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    Screenshot inesKIS (ines Schweiz GmbH)
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  • KOS (POTTHOFF + PARTNER)

    KOS ist eine modulare Kliniksoftware von Potthoff + Partner, die vor allem in Reha- und Fachkliniken eingesetzt wird. Sie integriert medizinische, pflegerische und administrative Abläufe in einer zentralen Plattform. Wichtige Module sind u. a. die elektronische Patientenakte, Termin- und Therapieplanung, Patientenportal sowie Echtzeit-Controlling. Über 170 Kliniken nutzen KOS, das durch Mobilität, Datensicherheit (TÜV-trusted) und flexible Erweiterbarkeit überzeugt.

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    Screenshot KOS (POTTHOFF + PARTNER)
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  • Lifecare (tieto)

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  • M-KIS (MCC) (Meierhofer AG)

    Das Meierhofer Krankenhausinformationssystem (M-KIS) ist eine modulare Softwarelösung für Kliniken, Spitäler und medizinische Zentren. Es unterstützt den gesamten Behandlungsprozess von Aufnahme bis Entlassung, fördert die Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen und bietet eine intuitive, skalierbare Benutzeroberfläche. Mit M-KIS Now und M-KIS Next setzt Meierhofer auf schnelle Implementierungen und moderne Technologien wie KI und Cloud-Fähigkeit.

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    Screenshot M-KIS (MCC) (Meierhofer AG)
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  • MC3 - Meona (Mesalvo GmbH)

    Das KIS von Mesalvo, MC³ Administration & Billing | ClinicCentre, ist eine umfassende Lösung für Patientenmanagement, medizinische Dokumentation und Abrechnung. Es vereint alle Patientendaten in einer multimedialen Patientenakte und optimiert Arbeitsabläufe in Kliniken. Durch Automatisierung und eine benutzerfreundliche Oberfläche ermöglicht es eine effiziente Verwaltung und verbessert die Behandlungsqualität.

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    Screenshot MC3 - Meona (Mesalvo GmbH)
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  • Mesalvo

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  • MISA (Corona Informatik AG)

    Misa ist eine umfassende Standardsoftware der Corona Informatik AG, konzipiert für Akutkliniken, Rehabilitationskliniken, Psychiatrien sowie Pflege- und Altersheime. Sie integriert Patientenadministration, medizinische Datenverwaltung, Finanzwesen, Lohnbuchhaltung und Materialwirtschaft in einem modularen System. Durch vollständige Parametrierbarkeit kann Misa flexibel an die spezifischen Bedürfnisse jeder Einrichtung angepasst werden.

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    Screenshot MISA (Corona Informatik AG)
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  • MyCare2x (healthcare Consulting GmbH)

    myCare2x ist ein webbasiertes Krankenhausinformationssystem auf Open-Source-Basis, das von der hcc GmbH in Kirchseeon bei München entwickelt wurde und als moderne Alternative zu klassischen KIS-Lösungen konzipiert ist. Das System basiert auf aktueller Web-Technologie und nutzt eine intuitive Kachel-Oberfläche, die den gewohnten Internet-Bedienfunktionen entspricht und ohne aufwändige Schulungen bedienbar ist. myCare2x unterstützt alle Bereiche von Medizin, Pflege und Administration, bietet strukturierte Verlaufsdokumentation, ICD- und OPS-Codierung sowie Pflegeplanung basierend auf internationalen Standards wie NANDA, NIC und NOC. Die Software verwendet MySQL als Datenbank, ist sowohl in der Cloud als auch on-premise betreibbar und bietet mit TwinKIS ein spezielles Ausfall-KIS für Cyber-Notfälle. Das System kooperiert mit deutschen Hochschulen für Medizininformatik und wird in internationalen Projekten von Weltbank und KfW eingesetzt.

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    Screenshot MyCare2x (healthcare Consulting GmbH)
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  • Nexus KIS/NG (Nexus AG)

    Das NEXUS KIS (Krankenhausinformationssystem) ist eine Softwarelösung für das Management von Patienten- und Klinikprozessen. Es bietet umfangreiche Funktionen zur digitalen Dokumentation, Verwaltung und Organisation in Gesundheitseinrichtungen. Mit Modulen für Patientenverwaltung, Terminplanung, medizinische Dokumentation und Abrechnung unterstützt es die Optimierung von Arbeitsabläufen. NEXUS KIS ist flexibel, skalierbar und lässt sich durch Schnittstellen nahtlos in bestehende IT-Systeme integrieren. Die intuitive Benutzeroberfläche erleichtert die Nutzung und steigert die Effizienz im Klinikalltag.

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    Screenshot Nexus KIS/NG (Nexus AG)
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  • Opale bluePrearl (Ordi Conseil AG)

    Opale bluePearl ist ein in der Schweiz entwickeltes ERP-System für das Gesundheitswesen, das administrative Prozesse in Spitälern, Kliniken, Heimen und Arztpraxen unterstützt. Es umfasst Module für Patientenadministration, Finanzen, Logistik und Personalwesen. Die Patientenadministration ermöglicht die Verwaltung von Patienten- und Falldaten sowie die Fakturierung nach Schweizer Normen wie SwissDRG und TARMED. Opale bluePearl wird in rund 160 Schweizer Gesundheitseinrichtungen eingesetzt. Obwohl es keine vollständige KIS-Funktionalität bietet, deckt es wesentliche administrative Bereiche ab.

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    Screenshot Opale bluePrearl (Ordi Conseil AG)
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  • Oracle Health Millennium

    Oracle Health Millennium ist die primäre elektronische Patientenakten-Plattform (EHR) von Oracle Health, die seit ihrer Einführung 1997 als Cerner Millennium entwickelt wurde und nach der Übernahme von Cerner durch Oracle im Juni 2022 in Oracle Health umbenannt wurde. Das System vereint alle Softwareangebote in einer einheitlichen Architektur und umfasst Module für klinische Dokumentation, Auftragsverwaltung, Apothekendienste, Laborfunktionen, Radiologie und Abrechnung, wobei Plattformen wie FirstNet, SurgiNet und RadNet integriert sind. Oracle Health Millennium wird weltweit in Krankenhäusern, Kliniken und Gesundheitsorganisationen eingesetzt, darunter 35 NHS Trusts in England und zahlreiche Implementierungen in Queensland (Australien), den USA und Europa, wobei das System kontinuierlich weiterentwickelt wird und für 2025 eine komplett neue, auf Oracle Cloud Infrastructure basierende Next-Generation-Version mit KI-Integration angekündigt wurde. Die Plattform bietet umfassende Interoperabilitätsfunktionen durch FHIR R4 APIs, HL7-Schnittstellen und das Oracle Health Developer Program, das Entwicklern Zugang zu API-Dokumentation, Testumgebungen und dem Oracle Healthcare Marketplace für validierte Integrationen bietet. Das System ermöglicht effektive Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsdienstleistern, Echtzeit-Datenaustausch und Workflow-Optimierung, wobei jede Organisation die hochgradig anpassbare Lösung an ihre spezifischen Anforderungen konfigurieren kann, was jedoch auch eine steile Lernkurve und dedizierte Expertise für Wartung und Implementierung erfordert.

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    Screenshot Oracle Health Millennium
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  • Oracle Soarian Clinicals (Oracle)

    Oracle Soarian Clinicals ist ein Krankenhausinformationssystem (KIS), das klinische, pflegerische und administrative Prozesse digitalisiert. Es bietet eine elektronische Patientenakte, ermöglicht papierlose Dokumentation und fördert die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Mit einer webbasierten, flexiblen Architektur unterstützt es mobile Anwendungen und nahtlose IT-Integration. In der Schweiz wird es unter anderem im CHUV Lausanne als elektronisches Patientendossier eingesetzt.

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    Screenshot Oracle Soarian Clinicals (Oracle)
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  • PATFAK ( Redline Data GmbH)

    PATFAK ist eine Software der Redline Data GmbH für Patienten- und Leistungsverwaltung, vor allem in der Suchtkrankenhilfe. Sie unterstützt Stammdatenverwaltung, Dokumentation, Abrechnung und Statistik. Es gibt Varianten für stationäre, ambulante und kleinere Einrichtungen sowie eine mobile App. Über 250 Einrichtungen in Deutschland nutzen PATFAK zur digitalen Klientenakte und Fakturierung.

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    Screenshot PATFAK ( Redline Data GmbH)
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  • PATIDOK KIS (PCS Professional Clinical Software GmbH)

    PATIDOK ist ein modulares Krankenhausinformationssystem der PCS Professional Clinical Software GmbH mit Sitz in Klagenfurt, Österreich. Es vernetzt medizinische, pflegerische und administrative Prozesse, zentralisiert Patientendaten und automatisiert Ressourcenverwaltung wie OP-Planung oder Bettendisposition. Die Bedienung wird als benutzerfreundlich beschrieben, mit kürzeren Schulungszeiten dank klarer Benutzeroberfläche und graphischer Darstellung. PATIDOK eignet sich für kleine, mittlere und große Krankenhäuser sowie Klinikverbünde und wird stetig weiterentwickelt (“PATIDOK 2.0”) mit Fokus auf Anpassbarkeit und gesetzliche Anforderungen.

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    Screenshot PATIDOK KIS (PCS Professional Clinical Software GmbH)
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  • PCS

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  • Polypoint

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  • principa (PlanOrg Health Services GmbH)

    [1]: https://www.pcs.at/loesungen/kh-loesungen/kis-patidok?utm_source=chatgpt.com "KIS - patidok"

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    Screenshot principa (PlanOrg Health Services GmbH)
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Entscheidungskriterien

Der Erwerb einer Software ist eine wichtige Entscheidung, die organisatorische, technische und finanzielle Überlegungen erfordert.

Hier sind die 12 wichtigsten Punkte, die Sie für eine optimale Auswahl beachten sollten:

1. Kostenstruktur

Überprüfen Sie die

Gesamtkosten

der Software, einschließlich Lizenzgebühren, Implementierungskosten, Schulungskosten und eventueller laufender Gebühren.

Klären Sie, ob es sich um eine Einmalzahlung oder eine Abonnementgebühr handelt, und wie sich dies langfristig auf Ihr Budget auswirkt.

2. Funktionen

Stellen Sie sicher, dass die Software alle erforderlichen Funktionen für Ihre Zahnarzt oder Zahntechnikpraxis bietet. Das kann Terminplanung, Patientenverwaltung, Abrechnung, Röntgenbildverwaltung und vieles mehr umfassen.

Vermeiden Sie überflüssige Funktionen, die Sie nicht benötigen, um unnötige Kosten zu vermeiden.

Klären sie ab ob fehlende Funktionen mit einer Integration erweiterbar sind.

3. Infrastruktur

Klären Sie ab, auf welcher PC-Infrastruktur die Praxissoftware betrieben wird. Handelt es sich um eine lokal installierte Lösung oder um eine Cloud-Lösung.

Falls es sich um eine lokal installierte Lösung handelt, sind weitere Überlegungen betr. Sicherheit (Firewall), Backups und Ausfallsicherheit notwendig. Bedenken Sie, dass lokal installierte Lösung häufig Folgekosten verursachen.

Falls es sich um eine Cloud-Lösung handelt ist die Internetgeschwindigkeit und Ausfallsicherheit von wichtiger Bedeutung.

Klären Sie ab, welche Betriebssysteme werden unterstützt.

4. Skalierbarkeit

Prüfen Sie, ob die Software mit dem Wachstum Ihrer Praxis skalierbar ist. Sie sollten sicherstellen, dass die Software auch in Zukunft Ihre Anforderungen erfüllen kann.

Möchten Sie in Zukunft die Anzahl Mitarbeiter und/oder die Anzahl der Standorte erhöhen? Sie möchten weitere Spezialgebiete hinzunehmen? Werden diese Anforderungen unterstützt?

5. Integration mit bestehenden und zukünftigen Systemen

Falls Sie andere Systeme (z. B. Buchhaltungssoftware, Röntgengeräte, zahntechnische Geräte, online Terminvereinbarung, etc.) verwenden oder verwenden wollen, stellen Sie sicher, dass die neue Software nahtlos integriert werden kann, um redundante Dateneingabe und Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden.

6. Kommunikationsschnittstellen

Klären sie ab über welche Kommunikationsschnittstellen die Software verfügt. Kann die Software Daten empfangen und senden? Ist die Kommunkation datenschutzkonform? Wie funktioniert die Kommunikation zwischen Zahnartzt und Zahntechnikerpraxis? Hat die Software eine Unomed-Schnittstelle, über welche sie einfach und datenschutzkonform mit ihrem Team, Patienten und Netzwerk kommunizieren können?

7. Schulung und Support

Berücksichtigen Sie die Schulungskosten für Ihr Team, um sicherzustellen, dass alle Mitarbeiter die Software effektiv nutzen können.

Überprüfen Sie die Supportoptionen der Software, sowohl hinsichtlich der Reaktionszeit, der zeitlichen Verfügbarkeit als auch der Kosten.

8. Updates und Wartung

Informieren Sie sich über die Kosten und den Zeitplan für Software-Updates und Wartungsleistungen. Sind Software-Updates im Preis inbegriffen oder müssen sie separat bezahlt werden?

9. Datensicherheit und Complicance

Achten Sie darauf, dass die Software den Datenschutzbestimmungen und Sicherheitsstandards entspricht, die für Gesundheitsdaten erforderlich sind. Prüfen insbesondere ob die Daten beim Transfer und im Speicher verschlüsselt, ob die Daten sicher übertragen werden und wo die Daten abgelegt sind. Wird der Zugriff über eine 2-Faktor Anmeldung geschützt. Klären sie auch welche Daten auf dem Endgerät hinterlassen werden und ob eine “Zero-Footprint-Lösung” Teil des Produktes ist. Werden Zugriffe protokolliert?

10. Referenzen und Bewertungen

Lesen Sie Bewertungen von Softwarebenutzern. Erkundigen Sie sich nach Referenzen und sprechen Sie direkt mit anderen Praxen über ihre Erfahrungen. Nehmen Sie sich die Zeit um Ihre zukünftige Praxissoftware im Live-Betrieb zu beurteilen.

11. Spezifische Anforderungen in ihrem Land

Berücksichtigen Sie lokale Software. Dadurch ist gewährleistet, dass die in Ihrem Land gültigen gesetzlichen Anforderungen und Standards eingehalten werden. Insbesondere

Datenschutzgesetze

sind international nicht einheitlich. Das neue Schweizer DSG ist glücklicherweise auf die europäische DSGVO abgestimmt worden. Ausserhalb der EU kann die Gesetzeslage aber deutlich abweichen, womit entsprechende Lösungen mit erheblichen Risiken verbunden sind.

12. Langfristige Kosten-Nutzen Analyse

Führen Sie eine Kosten-Nutzen-Analyse durch, um sicherzustellen, dass die die Software die Rentabilität ihrer Praxis unterstützt.

Falls Ihre Software die Effizienz Ihrer Praxis besser unterstützt als die Alternative, dann werden sich Mehrkosten in den meisten Fällen rasch amortisieren.